Koh Samui: Alle (10) Jahre wieder

von Thomas Hahn

Es gibt Länder, die lassen einen nie so ganz los. Thailand ist so eines. Schon früher bereiste ich den damaligen Geheimtipp Koh Samui. Heute, genau 10 Jahre später, sitze ich wieder in der Lufthansa-Maschine nach Bangkok. Heute deutlich bequemer mit dem A380 Nachtflug.

Tipp: Mit etwas Glück sitzt man bei Lufthansa auch in der Economy Class im Upper Deck: Unbedingt bei Buchung probieren! Die Sitze hier sind ruhiger und die Waschräume weniger frequentiert. 

Chaweng - nun ist Urlaub

Von Bangkok fliegen wir noch eine Stunde nach Koh Samui. Der Flughafen sah damals aus wie eine kleine Hütte, nun sind es 5 moderne Gebäude und wir müssen nicht lange auf unser Gepäck warten. 10 Minuten später sind wir auch schon im Hotel: Im Urlaubsort Chaweng, einem der Hauptorte der Insel.

Nach einem kurzen Check In haben wir unseren Bungalow mit direkter Strandlage in Beschlag genommen. Wir ziehen Badesachen an und springen in das 27 °C warme Wasser. Es folgt ein kühles Chang Bier und Red Curry mit Reis auf dem Holztisch direkt am Strand: Herrlich, nun ist Urlaub! Vier Tage bleiben wir vor Ort und erkunden den Strand von Chaweng und Chaweng Noi: Ein sehr schöner, flacher Sandstrand. Wir genießen jeden Abend thailändische Spezialitäten in verschiedenen Strandrestaurants. 

Um die Region einfacher erkunden zu können, mieten wir uns für 200 THB pro Tag  (ca. 6,50 €) einen Roller. In den ersten Tagen besuchen wir alle Wasserfälle der Insel. Einige kann man auch erklettern. 

Lamai - Rotlichtviertel

Vor 10 Jahren gab es hier 7 Restaurants und 10 Hotels - heute sind diese kaum noch zählbar. Lamai ist inzwischen der Rotlichtbezirk von Koh Samui. Hämmernde Musik, schmuddelige Gassen und viel zu viele Menschen. Der Strand ist auch stark überlaufen und leider nicht gut gepflegt. Wir belassen es bei einem kurzen Abstecher hierher und fahren schleunigst weiter. 

Der Norden

Nun erkunden wir den Norden und fahren nach Mae Nam. Tolle Ausblicke, Fotomotive mit Kokospalmen, dafür aber grobkörniger, steil abfallender Strand.

Tipp: Das Hotel Pinnacle Samui ist ein 3 * Haus mit nettem Frühstück. Gerne den größten Bungalow mieten - die Preise sind sehr überschaubar und die Lage ist wirklich charmant. Die Mitarbeiter lesen den Gästen jeden Wunsch von den Augen ab! 

Der Ort hat 10 preiswerte Restaurants, die man auch alle ohne Bedenken besuchen kann. Noch günstiger isst man an den Garküchen am Straßenrand oder bei den fahrenden Mopeds. Alles wird frisch zubereitet und ist sehr bekömmlich. Im Nachbarort Bophut gibt es sogar eine Fußgängerzone: „Fishermans Village". Hier können wir bummeln, shoppen und Wassersport machen. Der "Big Budda" ist der größte Touristenmagnet der Region.

Unberührte Strände

Wir biegen mit unserem Moped einfach mal rechts oder links ab: WOW! Tolle, fast unberührte Strände liegen vor uns! Auch das gibt es auf Koh Samui noch, wenn auch nicht mehr auf den ersten Blick.

Tipp: Taling Ngam Beach im Südwesten der Insel. Wir genießen die himmlische Ruhe. In kleinen, süßen Holzhütten werden Snacks und Smoothies angeboten. Hier können wir ungestört baden und fühlen uns ein wenig wie bei Robinson Crusoe. 

Tropensturm Pabuk - wir müssen im Hotel bleiben

Gerade zu unserer Abreise kommt der Tropensturm "Pabuk" und wir müssen 2 weitere Tage im Hotel verbringen. Zugegeben ist es schon etwas beängstigend - es heult und poltert um uns herum. Die Palmen biegen sich bedenklich und 5 Meter hohe Wellen peitschen über das Meer. Niemand geht raus. Dennoch fällt der Sturm weniger stark aus als befürchtet und bietet uns faszinierende Wolkenformationen am Himmel. Zur Ablenkung gehen wir 2x am Tag zur Massage (ca. 10 € pro Stunde) und genießen auch diese unfreiwillige Entschleunigung.  Mit zwei Tagen Verspätung fliegen wir zurück nach Bangkok und dann nach Hause.

Thailand ist ein Land für Entdecker. Das Leben vor Ort ist günstig und unkompliziert.
Ihr Thomas Hahn, Reisebüro FAHRENKROG Heikendorf, Tel. und WhatsApp 0431 6640143, tha@fahrenkrog.de

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Bildnachweise: ©Thomas Hahn und pixabay