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12 goldene Regeln

Die Verbraucherzentrale NRW e. V. hat "12 goldenen Regeln" für die Onlinebuchung von Reisen zusammengestellt.

 

Wir haben diese Regeln für Sie kurz zusammengefasst und Hinweise für das Buchen auf unserer Seite ergänzt.

 

Einleitung:

Reiseleistungen - einzeln oder im Paket als Pauschalreise - werden im Internet mittlerweile in einer kaum überschaubaren Vielfalt angeboten. Die wohl am häufigsten gestellten Fragen in diesem Bereich lauten denn auch: "Wie erkenne ich einen seriösen Anbieter?" oder "Ist das ein seriöses Angebot?"

 

Die ohnehin große Nachfrage nach Kriterien, an denen sich Online-Reiseangebote messen lassen, erhöht sich immer dann erheblich, wenn Fälle bekannt werden, bei denen arglose Kunden von Web-Anbietern nicht die erwartete Leistung für den gezahlten Preis erhalten.

 

Viele Konsumenten fühlen sich deshalb unsicher, wenn sie vor der Wahl stehen, einen Vertrag über die "schönsten Wochen des Jahres" im Internet zu schließen - mit einem gleichsam anonymen und unpersönlichen Gegenüber. Oft fehlt das Wissen darüber, welche Standards von einem Internet-Reiseanbieter erwartet werden dürfen und müssen. Beim Buchen im Internet kann man einen Verkäufer nicht eben mal fragen - so wie im Reisebüro.

 

Hier setzt die neue Broschüre "12 goldene Regeln für Reisebuchungen im Internet" an. Leicht verständliche Formulierungen, eine klare Gliederung und eine anschauliche Illustration sind die Kriterien, nach denen die Regeln aufgestellt wurden.

 

Die EU-Initiative "klicksafe - Mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz" und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen möchten damit auf mögliche Probleme aufmerksam machen und Sie in die Lage versetzen, die Seriosität von Internet-Angeboten zu beurteilen und damit letztlich eine Reise im Internet sicher zu buchen. Sie erfahren Punkt für Punkt, ob ein Reiseangebot den gesetzlichen Anforderungen entspricht oder sogar mehr bietet und deshalb als besonders kundenfreundlich gelten kann.

 

Regel 1: Achten Sie auf deutliche Kennzeichnung des Anbieters

Als Anbieter von Reiseleistungen können Reiseveranstalter, Eigentümer von Unterkünften oder Fluggesellschaften auftreten. Aber auch Reisevermittler bieten Reiseleistungen an. In jedem Fall sollten der Name, die Rechtsform des Unternehmens, z. B. GmbH, der Name des Vertretungsberechtigten, die vollständige Adresse, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und die Handelsregisternummer angegeben sein. Ist der Anbieter ein Reisevermittler, müssen zusätzlich die vollständigen Daten des Unternehmens bekannt gegeben werden, das die jeweilige Leistung erbringt.

 

Der (angehende) Kunde sollte selbstverständlich in seiner Muttersprache mit dem Anbieter in Kontakt treten können. Sämtliche Angaben sollten leicht aufzufinden, gut lesbar und auch bequem auszudrucken sein.

 

Die Anbieterkennzeichnung vom Reisebüro Fahrenkrog finden Sie in unserem Impressum.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 2: Stellen Sie fest, ob klar wird, wer die Leistung erbringt und dafür haftet

Dem Internetauftritt sollte eindeutig zu entnehmen sein, wer die angebotene Reiseleistung erbringt und für eventuelle Mängel haftet. Als Kunde müssen Sie nicht nur wissen, an wen Sie sich bei Fragen und Reklamationen wenden können. Je nachdem, ob Sie es mit einem Veranstalter in Deutschland oder einem Vertragspartner im Ausland zu tun haben, ist es unterschiedlich schwierig, Ansprüche durchzusetzen. Wird zum Beispiel ein Ferienhaus im Ausland über einen deutschen Online-Anbieter nur vermittelt, wird der Hauseigentümer der Vertragspartner. Hat dieser seinen Sitz ebenfalls im Ausland, unterliegt der Vertrag dem Recht des Landes, in dem das Ferienhaus liegt. Recht im Ausland durchzusetzen, ist wesentlich schwieriger, aufwändiger und teurer als im Inland und lohnt sich wegen mangelhafter Reiseleistungen in der Regel nicht. Ist der Anbieter des Ferienhauses jedoch ein Reiseveranstalter in Deutschland, wird er der Vertragspartner - mit allen Rechten und Pflichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob er sich als "Vermittler" bezeichnet.

 

Wir unterscheiden bei unseren Angeboten lediglich zwischen vermittelten Reisen von Reiseveranstaltern, die wir auch in unseren Reisebüros anbieten und mit denen wir zum Teil schon seit Jahrzehnten zusammenarbeiten.

 

Eine weitere Angebotsart sind die von der Reisebüro Fahrenkrog Touristik & Business Travel GmbH & Co KG selber veranstalteten Reisen im Bereich Sonderreisen. Diese Gesellschaft hat Ihren Sitz ebenfalls in Deutschland.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 3: Nutzen Sie nur verständliche Buchungsabläufe

Die einzelnen Buchungsschritte sollten als solche gekennzeichnet sein, sodass zu jeder Zeit ersichtlich ist, wo Sie sich im Buchungsvorgang befinden und was das Ergebnis der Transaktion sein soll.

Eine Buchungsbestätigung per E-Mail sollte auf jeden Fall vorhanden sein und alle Reisedaten sowie den Reisepreis ausweisen.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 4: Kontrollieren Sie, ob alle Eckdaten der angebotenen Leistung genannt werden

Für Pauschalreisen, die im Internet angeboten werden, gelten dieselben Anforderungen wie an einen gedruckten Reisekatalog. Die wesentlichen Merkmale müssen genannt sein. Hierzu gehören unter anderem das Reiseziel, Unterbringung und Verpflegung, Reiseroute, Transportmittel, Reisepreis, Pass- und Visumerfordernisse sowie die vorgeschriebenen Impfungen. Je mehr Einzelheiten Sie über ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung bereits vor der Buchung erfahren, umso leichter können Sie auch bei einzeln gebuchten Unterkünften beurteilen, ob das Angebot für Sie in Frage kommt und Sie später am Urlaubsort das vorfinden, was Sie vertraglich vereinbart haben.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 5: Drucken Sie die wesentlichen Informationen vollständig aus

Sämtliche relevanten Webseiten eines Online-Anbieters sollen für den Nutzer problemlos und in guter Qualität auszudrucken sein.

 

Bei allen Rückfragen, Umbuchungen, Reklamationen oder auch Rechtsstreitigkeiten ist es unerlässlich, dass Sie die wesentlichen vereinbarten Eckdaten der Reise nachweisen können.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet. An allen relevanten Seiten haben wir für Sie zudem einen eigenen 'Drucken' Knopf angelegt.

 

Regel 6: Sehen Sie nach, ob die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vollständig vorhanden und leicht aufzufinden sind

Auch wenn die Reiseleistungen über einen Vermittler gebucht werden, sollten Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters, der Fluggesellschaft oder der Unterkunft vollständig mitgeteilt werden und einfach aufzufinden sein. Günstigerweise geschieht dies durch einen Link zum vollständigen Wortlaut der AGB, bevor Sie diese durch Anklicken anerkennen müssen.

Die AGB der Reisebüro Fahrenkrog Touristik & Business Travel GmbH & Co KG finden Sie hier.


Die AGB des Veranstalters dessen Produkt Sie buchen müssen finden Sie im Punkt "Geschäftsbedingungen" im fünften Schritt Ihrer Buchung.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 7: Prüfen Sie, ob die Kosten transparent sind und sich leicht nachvollziehen lassen

Halten Sie sich bei "Gratis-" oder Billigangeboten stets vor Augen, dass niemand etwas zu verschenken hat. Mitunter hat das Kind nur einen anderen Namen. So kann für Hotelzimmer, in denen die Übernachtung kostenlos sein soll, ein "Mindestverzehr" und für die Vermittlung ein "Serviceentgelt" oder eine "Bearbeitungsgebühr" fällig werden. Zu sehr preiswerten Pauschalreisen gehören oft Ausflüge zu Teppich- oder Lederwarenfabriken, zu Schmuckhändlern oder anderen Firmen. Wenn Sie an diesen Ausflügen nicht teilnehmen möchten, erhöhen sich die Unterkunftskosten. Die Fahrten entpuppen sich nicht selten als Werbeverkaufsveranstaltungen, auf denen geschultes Personal überteuerte Waren an die Reisenden bringt. Lassen Sie sich auf solche Angebote ein, kann die Reise sehr teuer werden.

 

Angebote dieser Art werden von uns nicht vertrieben, weder auf unseren Internetseiten, noch in unseren Reisebüros.

 

Alle Zusatzkosten werden Ihnen im Buchungsablauf eindeutig genannt und sind zum großen Teil durch aktiv zu setzende Häkchen erkennbar.

 

Den Sicherungsschein erhalten Sie sofort nach Buchung zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 8: Achten Sie darauf, dass die Preisangaben verständlich und übersichtlich sind.

Grundsätzlich sind von den Anbietern Endpreise einschließlich Mehrwertsteuer und Kosten für die vereinbarten und alle obligatorischen Nebenleistungen anzugeben. Sonderkonditionen, Ermäßigungen oder Spezialangebote müssen in die Preisberechnung einfließen. Ausnahmen sind möglich, zum Beispiel beim Angebot von Ferienwohnungen für Zusatzleistungen wie die Endreinigung. Die Kosten für mögliche Sonder- oder Zusatzleistungen müssen beziffert werden. Und schließlich ist anzugeben, wann die Zahlung oder Teilzahlungen zu leisten sind.

 

Alle Zusatzkosten werden Ihnen im Buchungsablauf eindeutig genannt und sind zum großen Teil durch aktiv zu setzende Häkchen erkennbar.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 9: Zahlen Sie für Pauschalreisen nur mit Sicherungsschein

Reiseveranstalter müssen gegen Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit versichert sein, was sie durch einen Sicherungsschein nachweisen. Dieser Sicherungsschein oder andere geeignete Informationen zur Versicherung sollten sich online abrufen lassen.

 

Veranstalter und Reisebüro dürfen weder den vollständigen Reisepreis noch eine Teilzahlung verlangen, solange Sie den Sicherungsschein nicht in den Händen halten.

Den Sicherungsschein erhalten Sie sofort nach Buchung zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 10: Bevorzugen Sie Angebote, die verschiedene sichere Zahlungsmöglichkeiten vorsehen

Nutzer sollten bei Online-Buchungen die Wahl zwischen mindestens zwei Zahlungsmöglichkeiten haben, zum Beispiel zwischen Überweisung und Lastschriftverfahren. Die Datenübermittlung sollte auf jeden Fall verschlüsselt erfolgen.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 11: Versenden Sie Ihre Daten nur, wenn die Datenübertragung verschlüsselt ist

Senden Sie persönliche Daten nur verschlüsselt. Dies gilt unter anderem für Namen, Adresse, Alter, Geburtsdatum und Bankverbindung. Unverschlüsselte Daten können leicht für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Ob die Übertragung Ihrer Daten verschlüsselt ist, erkennen Sie am Schloss- oder Schlüssel-Symbol auf dem Rahmen Ihres Browsers. Ist das Schloss geschlossen, wird die Seite geschützt übertragen, ist es offen, kann theoretisch jeder mitlesen. Auch an der Web-Adresse können Sie sehen, ob eine Seite verschlüsselt ist: Statt mit "http" beginnen gesicherte Seiten mit "https".

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Regel 12: Überprüfen Sie die Erklärung zum Datenschutz

Bevor Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und weitere persönliche Daten angeben, müssen Sie sich über Art, Umfang, Ort und Zweck der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung informieren können. Diese Informationen müssen leicht zu finden und auszudrucken sein. Es dürfen nur Daten erhoben werden, die in einem direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Buchung stehen. Möchte der Anbieter mehr von Ihnen erfahren, muss er Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um freiwillige Angaben handelt. Im Zweifel lassen Sie die Eingabefelder besser leer.

 

Dieser Punkt ist vollkommen gewährleistet.

 

Den kompletten Text können Sie sich auch als PDF herunterladen.

 

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