Wellenrauschen und Gurkenmaske

Sanftheit hat einen Namen: SENSIMAR

Unsere Auszubildende Maike Jensen entdeckte das TUI-Sensimar Konzept im Sensimar Agauit & Spa auf Mallorca. Zwischen Wellenrauschen und Gurkenmasken (auch für Herren!) kam neben der Arbeit auch der Erholungsfaktor nicht zu kurz.

Was für ein Wow-Moment! Der stickige Transferbus hatte uns praktisch direkt vor einer Himmelspforte ausgespuckt. Vor uns lag das Tor zum Paradies und dieses Paradies nannte sich „TUI Sensimar.“ „Sensimar“ als Ausdruck für auflebende Sinnesreize durch das Meer. Und „Sensimar“ sollte recht behalten: Ein tiefer Atemzug, der Geruch von Salzwasser strömt in die Nase, das Rauschen des Meeres umspielt das Ohr. Warm-up für den im Alltag abgestumpften Geist, Cool-down für die gestresste Seele.

Überall Meer

Das TUI Sensimar Agauit & Spa auf Mallorca liegt wie alle Hotels dieser Kette etwas außerhalb und in erstklassiger Meerlage. Urlaubsgefühl kam schon beim Anblick der vergleichsweise niedrigen Anlage auf, denn man kann bereits vor Betreten des Hotels das Meer sehen: Direkt gegenüber den gläsernen Eingangstüren, quer durch die Lobby, befindet sich der Durchgang zu einer riesigen, hell gepflasterten Sonnenterrasse, an dessen Mauern sanfte, türkisblaue Wellen plätschern.

Inzwischen gibt es über 35 dieser ruhigen Wohlfühl-Oasen. Sie sind über Spanien, Griechenland, der Türkischen Riviera, Ägypten, Thailand, der Dominikanischen Republik und Mexiko verteilt und erfreuen sich großer Beliebtheit – so natürlich auch das Aguait in Cala Ratjada. Das Besondere: Direkt an das Hotel grenzt eine ruhige, felsige Badebucht, die durchaus ihren eigenen Charme hat. Dort zu schwimmen und zu schnorcheln stellt eine angenehme Abwechslung im Vergleich zu den in Mallorca oft hoffnungslos überfüllten Sandstränden dar. Entspannen kann man sich auf einer der zahlreichen am Hotel verfügbaren Liegen – oder auch direkt auf den sonnenwarmen Steinen. Wer jedoch auf Sandburgen bauen und etwas mehr Trubel nicht verzichten mag, kann auch direkt vom Hotel aus mit einem Strandshuttel – einer niedlichen, roten Bimmelbahn – zu einem öffentlichen Sandstrand in der Nähe fahren.

Neu geboren

Was der erste Eindruck des Hotels verspricht, wird vom stilvollen, modernen Ambiente des Zimmers und der anderen Räumlichkeiten eingehalten. Zielgruppe des Sensimar-Prinzips sind vornehmlich – aber nicht nur – jüngere bis mittelalte Paare, die Wert auf Komfort, Erholung und eine gehobene Gastronomie legen. Ein breites Sportprogramm und ein umfangreiches Wellness- und Beautyangebot runden das Konzept ab. Kleopatra-Bad, Hot Stone Massage, Aryuveda Behandlung, Maniküre und Pediküre – wer es drauf anlegt, verlässt das Hotel am Ende des Urlaubs wie neu geboren. Auch auf die Verpflegung muss nochmal eingegangen werden: Zwar gibt es „nur“ ein Restaurant in der Anlage, doch dies ist aufgrund der Bandbreite an Speisen mehr als genügend. Kulinarische Vielfalt durch ein täglich wechselndes Themenbuffet und ein reiches Angebot an Haupt- und Nachspeisen hatten zur Folge, dass einem nach dem 8. Gang zum Buffet nichts anderes übrig blieb, als zu entspannen. Ob man nun wollte oder nicht. Wer es schaffte, rollte zur Terrasse, der Rest der Gäste verkroch sich für eine Weile im klimatisierten Zimmer. Ab und zu klimperte leise Klaviermusik durch die Gänge, wenn sich einer der Kellner an den großen schwarzen Flügel in der Lobby setzte.

Gurkenmaske für Männer?

Ruhe und Entspannung, sowie die vielen Rückzugsmöglichkeiten, die in den Sensimar-Häusern geboten werden, dürfen jedoch keineswegs mit Langeweile oder „Toter Hose“ verwechselt werden. Denn Unterhaltungsmöglichkeiten im Hotel sind vielseitig gegeben. Das Entscheidende: Sie werden stets so durchgeführt, dass sie auf die nicht interessierten Gäste keinesfalls einengend oder belästigend wirken. Abendprogramm gibt es en masse wie beispielsweise eine tolle Flamenco-Show oder eine romantisch-lustige Spa-Nacht mit verschiedenen Körperpeelings und Saunagängen. Eine einmalige Gelegenheit seinen (männlichen) Partner mal mit Quark-Maske und Gürkchen zu sehen. Neben dem großen Ganzen und einem gelungenen Urlaub ein absolut in Erinnerung gebliebenes Highlight. Es sind eben auch die kleinen Dinge...

Wem so viel Ruhe und Entspanntheit schon über den Kopf wächst, kann an der schönen Meerespromenade entlang nach Cala Ratjada laufen, um dort zu shoppen, Tapas oder Eis zu essen oder abends ausgelassen mit Einheimischen und anderen Touristen zu feiern. Und da waren wir natürlich auch!
Maike Jensen ist unsere Auszubildende vom Alten Markt Kiel und Kronshagen. mje@fahrenkrog.de
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Bildnachweise: ©TUI Sensimar; Maike Jensen