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Auf dem größten Schiff der Welt

Auf dem größten Schiff der Welt

Es ist schon ein komisches Gefühl, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt zu betreten. Ich fühle mich ganz klein, als ich die sonnige Gangway im Hafen von Barcelona betrete. Ein roter Teppich bringt mich direkt in den Bauch der nagelneuen "Harmony of the Seas" der amerikanischen Reederei Royal Caribbean Cruises. Gerade erst vor zwei Wochen wurde es fertiggestellt und alles riecht noch ganz neu.

Kann ich mich auf einem Schiff, so groß wie ein Hochhaus und länger als der Eiffelturm überhaupt zurechtfinden? Werde ich die nächsten Tage ziellos umherirren - zusammen mit tausenden anderen Gästen stets auf der Suche sein nach verlorenen Reisebegleitern, meiner Kabine oder dem gebuchten Restaurant? An überfüllten Pools meine Liege verteidigen oder in langen Schlangen an der Essensausgabe stehen müssen?

 

Nichts von alledem tritt ein. Die Harmony of the Seas macht ihrem Namen alle Ehre:

Alles ist harmonisch und perfekt durchdacht. Zugegeben: Ich habe mich verlaufen. Genau 1x bin ich falsch abgebogen, weil ich Fotos und Nachrichten unterwegs per Handy versende - Highspeed W-Lan (VOOM heißt es hier) an Bord macht's möglich! Auch auf hoher See!


Länger als der Eiffelturm!

Könnte man den Eiffelturm kippen, würde die neue "Harmony of the Seas" seine Spitze um 37 Meter überragen: Insgesamt 361 Meter lang, 66 Meter breit und Raum für 5.497 Passagiere! Genug Platz für mehrstöckige Erlebnisrutschen, die sich über 10 Decks winden und einem gigantischen Wassererlebnispark - natürlich mit 2 Surfsimulatoren. Zu nass? Wie wäre es dann mit der Eislaufbahn oder der Zipline-Seilrutsche:

25 m lang und 9 Decks hoch...Aber auch Entspannung, kulinarische Neuheiten und ruhige Lieblingsplätze finde ich an Bord.

Abfahrtshäfen werden zukünftig Barcelona und Fort Lauderdale sein.


Roboter mixen Cocktails

Das erste, was ich an Bord sehe sind Roboter, die Cocktails mixen. An der Bionic-Bar bestelle ich auf einem Touchscreen mein Lieblingsgetränk. Schon setzt sich einer der beiden glänzenden Metallarme in Bewegung: Zapft aus Flaschen in der Decke, surrt, rührt oder schüttelt - Fertig. Auch wenn ich den klassischen Barkeeper vorziehe: Ein Erlebnis ist es garantiert.

Es bleiben aber die einzigen künstlichen Servicekräfte. Von jetzt an bin ich von unzähligen freundlichen Helfern und auffallend gut gelauntem Personal umgeben. Man merkt, dass auch ihnen dieses Schiff Spaß macht.

 

10 Decks tiefer

Meine Kabine finde ich sofort: Balkon mit Blick in den Boardwalk - einen der beiden Innenhöfe. Direkt unter mir enden die beiden Tunnelrutschen "The Abyss", die sich 10 Decks (!) in die Tiefe stürzen. Hier traue ich mich erst am zweiten Tag hin. Die Einweisung in dem riesigen Anglerfisch ist sehr professionell und dann geht es auch schon los. Den Weg nach unten überlebe ich ganz unbeschadet in einer Art Sitzsack, begleitet von aufregenden Licht- und Soundeffekten. Absoluter Suchtfaktor - ich fahre gleich wieder hinauf! Trotzdem bleibt der Blick vom Balkon auf die gegenüberliegende Kabinenfront etwas ungewohnt, verbindet man doch mit einer Balkonkabine eher endlosen Meerblick oder idyllische Küstenpanoramen. Rund um die Innenhof-Kabinen geht es außerdem etwas lebhafter zu. Ruhesuchende sollten eher die klassische Balkonkabine/Meerseite wählen.

 

Eine Besonderheit sind die Innenkabinen mit "Virtuellem Balkon".

Auf einem großen Bildschirm geht die Sonne auf oder unter. Auch die Skyline von Dubai oder die Einfahrt nach Venedig kann hier virtuell angezeigt werden - natürlich immer bei bestem Wetter! Eine nette Spielerei und eine preisgünstige Alternative gerade für Familien: Die virtuellen Balkone gibt es ausschließlich in Familienkabinen.

Auch auf Alleinreisende stellt sich der Markt "Meer" und "Meer" ein: Einzelkabinen ohne Zuschlag! Somit können nun auch Singles von Angeboten und Schnäppchen profitieren, die sonst nur an 2-er Belegung gekoppelt waren. Zwar sind diese Außenkabinen etwas kleiner, durch das riesige Bullauge hat man aber direkt vom Bett einen sensationellen Meerblick! Genügend Stauraum ist vorhanden und das Badezimmer ist genauso groß, wie bei den Doppelkabinen.


Jeden Tag ein neues Restaurant

Bei soviel Entdecken knurrt mir irgendwann der Magen! Im großen Buffetrestaurant "Windjammer" werden an unzähligen Stationen frische Köstlichkeiten zubereitet. Einen Platz finde ich sofort, sogar am Fenster. Getränke kann ich mir selbst zapfen oder direkt an den Tisch bringen lassen.

Buffet- und Hauptrestaurant sind im Reisepreis eingeschlossen, ebenso bestimmte Tischgetränke dort. Verschiedene Getränkepakete können und sollten zugebucht werden: Gerade die Softdrink-Pakete lohnen sich!

Stilvoller speist man in einem der unzähligen Spezialitäten-Restaurants: Japanisch im "Izumi", butterweiches Steak im "Chops Grill Steakhouse" oder märchenhaft skurril im "Wonderland Imaginative Cuisine". Zwischen Alice und Grinsekatze muss ich mir meine Speisekarte erst freizaubern...


You're The One That I Want

Was mir als erstes einfallen würde, wenn ich jetzt an die "Harmony of the Seas" denke? Die Shows! Im Theater wird "Grease" aufgeführt - natürlich Weltklasse. Danach schaue ich mir eine zauberhafte Eis-Revue an. Ja - richtig gehört: Es gibt eine Eislaufbahn... Schnell noch eine Runde ins Casino bevor um 22:30 Uhr der Show-Höhepunkt startet: Die Aqua-Show. Hier zahlt sich meine Balkonkabine zum Boardwalk aus - ich habe einen Logenplatz. Eine gigantische Bühnenshow über und unter Wasser mit Seilakrobatik, mitreißender Musik und gewagten Sprüngen. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen und ich bin heiser vom Jubeln!


Lieblingsplatz

Nach Surfsimulator und Zip-Line bin ich auf der Suche nach einem ruhigen Lieblingsplatz und werde schnell fündig: "Solarium" heißt der Relax-Bereich im Bug und dahinter verbirgt sich keine Bräunungsmaschine sondern eine entspannte Lounge über drei Decks. Egal ob auf der Liege, im Whirlpool oder in einer Kuschel-Muschel: Hier döse ich ganz still durch den Nachmittag. Riesige Sonnensegel geben angenehmen Schatten. Dazwischen funkelt das blaue Meer - herrlich! Das Schiff selbst liegt auffallend stabil im Wasser - sogar Minigolf könnte ich spielen und erstmalig habe ich auch Tage später kein "Nachschwanken".

 

Für wen ist dieses Schiff etwas?

Obwohl Royal Caribbean Cruises eine amerikanische Reederei ist, wurde dieses Schiff dem europäischen Markt angepasst. Zwar sind die Durchsagen auf englisch, in meiner Kabine finde ich das tägliche Bordprogramm aber auf deutsch. Ebenso bekomme ich sofort eine deutsche Speisekarte im Restaurant. Trotz der Größe des Schiffe erscheinen die Wege kurz und übersichtlich. Dafür sorgen auch unzählige Fahrstühle und Wegweiser (von klassisch bis Touchscreen) auf dem ganzen Schiff.

Die meisten Bereiche sind barrierefrei und somit ideal für Rollstühle oder Kinderwagen. Für wen dieses Schiff etwas ist? Für Familien, Junggebliebene, Neugierige und Unternehmungslustige. Oder für Paare, die vielleicht unterschiedliche Wünsche in der Tagesgestaltung haben - der eine möchte Wellness der andere Sport und Aktion.

Mein Fazit: Immer wieder - es macht einfach Spaß!

 

Sie haben Fragen zur "Harmony of the Seas" oder Royal Caribbean Cruises? Schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Sie!

Ihre Yasmin Niegel

y.niegel@fahrenkrog.de

0431/66401-37

 

Dieser Reisebericht erschien auch im Fahrenkrog Kreuzfahrt-Extrablatt - unserem monatlichen Newsletter nur für Kreuzfahrtfreunde.

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Yasmin Niegel