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Kanada und der Fluch der Selfie-Stangen

Kanada und der Fluch der Selfie-Stangen

Irgendwo dahinten müssen sie sein: Die Niagarafälle! Ich höre sie ganz deutlich, und auf meinem Gesicht spüre ich schon den kalten Sprühnebel. Nur sehen kann ich sie nicht: Das liegt an den unzähligen Selfie-Stangen der meist asiatischen Touristen, die wie kleine Steckenpferd-Trophäen in die Höhe gereckt werden und sich zu einem blickdichten, bunten Gitter vereinen – immer im Dauerfilm-Modus.

 

Und natürlich liegt es auch an dem flatternden Regencape mit der Konsistenz einer Frischhaltefolie, welches mir ständig im Sichtfeld klebt. Da endlich: Eine Lücke! Atemberaubend schön liegen sie vor mir: Die Niagarafälle! „Donnerndes Wasser“ haben die Indianer sie genannt. Ich höre und spüre das Tosen der Fluten und habe das Gefühl, auf einen riesigen Wasserzerstäuber zuzufahren.

 

Das war schon das Ende meiner Kanada-Ostküstenfahrt mit Studiosus. Gestartet bin ich eine Woche vorher bei sonnigen 25 Grad in Montreal. Auf dem Mont Royal konnte ich einen ersten Blick auf die ursprüngliche Handels- und Industriestadt am Sankt-Lorenz-Strom werfen und auch kulinarisch eintauchen: Zu fast jedem Essen gibt es Ahornsirup! Das hätte ich vorher fast als Klischee abgetan …stimmt aber wirklich! Und Bier! Die Kanadier lieben Bier und brauen in mehr als 24 Brauereien ganz hervorragenden Gerstensaft!

 

Am nächsten Tag empfängt mich die französich anmutende Altstadt (Unesco Weltkulturerbe) von Quebec bei knackigen null Grad und Schneegestöber!

Schnee Im Mai! Welch ein Temperaturwechsel...

Die ratternden Pferdekutschen, Steinhäuser, Brasserien und Patisserien versetzen mich in ferne Zeiten. Quebec ist wunderschön – gerne noch einmal mit ein paar Grad mehr.


Dagegen begegnet uns die Hauptstadt Kanadas wieder angenehm warm: Ottawa - wie unterschätzt Du doch bist! Vom Parlamentshügel blicke ich auf den Ottawa River und genieße die Mischung aus wunderschönen alten Gebäuden und einer modernen Metropole. Viele Parks und Grünflächen schmeicheln dem Stadtbild. Auch Justin Bieber liegt hier vor dem Parlament auf dem Rasen - zumindest bis die Paparazzi erscheinen! Er bleibt übrigens nicht der einzige Bi(e)ber, den ich in Kanada zu Gesicht bekomme:

Auf dem Weg gen Westen mache ich Halt im beeindruckenden Algonquin Provincial Park (2000 km Wander- und Kanuwege) und bestaune neben Bibern auch Streifenhörnchen und Elche. 3000 Schwarzbären sollen hier auch leben – gesehen habe ich aber (leider oder zum Glück) keinen.

 

Ansonsten sind alle Begegnungen mit kanadischen Lebewesen durchaus positiv. Die Menschen sind wahnsinnig freundlich und es gibt kaum Kriminalität.

Übrigens ist Kanada nach Russland flächenmäßig das zweitgrößte Land der Erde – das wusste ich noch gar nicht.


Vor den Niagarafällen geht es natürlich noch nach Toronto! Nicht nur das architektonische Selbstbewusstsein, auch der Anblick des CN Towers ist die Höhe! 553 m reckt er sich in den Himmel. Natürlich fahre ich hinauf und wage mich auf den Glasboden des Skywalks. Schnell ein Foto und wieder zurück auf festen Boden! Da geht der Puls schon etwas schneller! Die Glitzertürme der größten Stadt Kanadas spiegeln sich im Blau des Ontario Sees, und auf der Fähre hinaus erhasche ich einen unvergesslichen Blick auf die Skyline.

 

Kanada hat alle meine Sinne berührt – zu verdanken habe ich das einer tollen Studienreise von Studiosus.

Die Planung stimmte von A-Z, die Busse waren sehr modern und hochwertig. Unsere Gruppe hatte nur 26 Teilnehmer, sodass jeder Teilnehmer eine eigene Reihe im Bus hatte. Unser kanadischer Reiseleiter sprach fließend Deutsch. Er brachte uns Mensch und Tier in diesem atemberaubenden Land ganz nah. Ein großes Lob an die Reiseleitung von Studiosus, die stets für ein positives Gruppenklima und allzeit perfektes Timing sorgte. Immer wieder!

 

Sie haben Fragen zu Kanada oder zu einer Gruppenreise mit Studiosus?

Rufen sie mich an: 0431 / 66401-35 oder schreiben Sie mir!

Ich freue mich auf Sie!

 

Ihre Susann Thiele

 

Dieser Bericht erschien auch im Fahrenkrog-Weltenbummler Mai 2016.

 

Fotos: ©Touristikerfotos; Susann Thiele; Quebec: fotolia/shuttersyr