Auf die Berater, fertig, los!




Online buchen mit persönlicher Beratung -
bei
selbstverständlich!

Sie können jederzeit Ihren persönlichen Berater auswählen oder wechseln und am rechten Seitenrand hinterlegen - so haben Sie den Experten für Ihre Reise immer zur Hand.


> Hier geht es zur Beraterübersicht.


> Danke, ich wähle meinen Berater später aus.

An Bord von Silversea

An Bord von Silversea

Silversea Cruises ist ein auf dem deutschen Markt noch relativ unbekanntes Produkt, aber auch kein Geheimtipp mehr. Die römische Eignerfamilie lässt die Flotte langsam wachsen, und so kommt im Frühjahr 2017 mit der „Silver Muse“ der erste Neubau seit 2009. Ähnlich wie bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten konzentriert sich die Reederei auf Luxus-Kreuzfahrten und Expeditionsreisen.

 

Die Suiten:

Diese haben mindestens 22 Quadratmeter sind mit jedem erdenklichen Komfort ausgestattet. Die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten finden Sie sonst nur in einem Sterne-Restaurant, und die Getränke sind selbstverständlich inklusive. Die Mitarbeiter wurden in den besten Hotelschulen der Welt ausgebildet und lesen den Gästen jeden Wunsch von den Augen ab. Das gilt natürlich auch für die größte „Yacht“ Silver Spirit ( Platz für 540 Gäste) und die Expeditionsschiffe Silver Discoverer, Silver Explorer und die Silver Galapagos.

Ich selbst durfte auf der MS Silver Spirit den wirklich ausgezeichneten Service eines echten 5*+ Kreuzfahrtschiffes erleben. Vielleicht kann man sie nicht mit einer Europa 2 vergleichen, die auf deutsche Perfektion ausgerichtet ist. Dennoch überzeugt sie mit den Suitengrößen , den Bädern, den begehbaren Schränken und natürlich dem Butler-Service. Dem Gast steht außerdem eine große Auswahl an deutschsprachigen Filmen sowie WLAN an Bord (auf hoher See eingeschränkt) zur Verfügung.

 

Der Butler:

Es mutet manchem seltsam an, wenn nach dem Bezug der Suite der Butler kommt und sich vorstellt und seine Dienste erläutert. Er sorgt mit einem kleinen Team für die Ordnung in der Suite, organisiert die Minibar oder den täglichen Obstkorb – wenn man es denn wünscht. Unaufgefordert waren die schwarzen Schuhe zur „Formal Night“ auf Hochglanz gebracht – man kann sich daran gewöhnen! Fast alle Dienstleistungen sind inklusive, nur bügeln kostet extra – aber es gibt reichlich „public laundries“, wo man seine Wäsche ohne Extrakosten waschen, trocknen und bügeln kann.

 

Essen:

An Bord gibt es neben dem Hauptrestaurant („The Restaurant“) auf Deck 4 noch zwei zuzahlungspflichtige Spezialitätenrestaurants. Das asiatische „Seishin“ mit formidablem Sushi und Sashimi-Angebot sowie das einzige

Relais & Châteaux-Wein-Restaurant auf See: Das „Le Champagne“.

Aufpreis beim Abendessen: Zwischen 20 und 40 USD im „Seishin“ (je nach ob ohne oder mit Sashimi) und 40 USD im „Le Champagne“. Hier empfiehlt es sich, gleich bei Reisebuchung eine Reservierung vorzunehmen. Die Reederei hat viele Wiederholer, die genau wissen, dass eine Reservierung nach Boarding zu spät sein kann.

 

 

Einfach großartig ist das mediterrane Restaurant „La Terrazza“ auf Deck 7, wo neben Frühstück auch Tea Time und Abendessen in netter Atmosphäre zelebriert werden.

Unser abendlicher Schwerpunkt lag aber auf Deck 10 im „The Grill“, welches sich bei schönem Wetter und exzellenten Steaks, Prawns und Lobster vom Hot Stone für einen genussvollen Abend empfiehlt. Die Fotos oben vom Hot Stone sind übrigens nicht aus der Silversea Werbebroschüre, sondern von mir fotografiert worden. Und genau wie es aussieht schmeckt es auch...

 

Kleidung:

Jede Reise setzt sich aus formellen, informellen und casual-Abenden zusammen. An den formellen Abenden ist in den Indoor-Restaurants Abendgarderobe erbeten, für Herren dunkler Anzug/Smoking, die Damen im Abendkleid. Ausnahme ist das „The Grill“. Hier kann man auch ohne Jacket und Krawatte essen gehen. An den informellen Abenden wird lediglich ein Jacket ohne Krawatte erwartet.  

An den „casual“-Abenden ist immer noch eine lange Hose notwendig, aber man kann Hemd oder Polohemd tragen – ganz nach eigenem Gusto aber auch in chic gehen. Auf einer 7-tägigen Reise ist von einem formellen, drei informellen und drei casual-Abenden auszugehen. Tagsüber und bis 18 Uhr sieht man die Gäste durchaus in Badezeug und kurzen Hosen.

 

Publikum:

Sehr international – und ohne jeden Standesdünkel. Es waren Europäer, Australier, Japaner, Kanadier, Amerikaner und Südamerikaner an Bord. Jeder spricht mit jedem. Als typischer Deutscher ist man dann schon überrascht, wenn einen unerwartet jemand anspricht und auf den fantastischen Strawberry Cheesecake hinweist, den es gerade auf dem Kuchenbüffet im „La Terrazza“ gibt. Das bringt aber mit sich, dass man schon der englischen Sprache einigermaßen mächtig sein sollte, zumindest in den Grundzügen – es gibt multilinguale Hostessen an Bord, die jederzeit helfen. So hatten wir zwei japanische Pärchen auf der Reise, die nichts außer japanisch sprachen. Auch denen konnte geholfen werden. Auf deutsch erhält man jeden Morgen eine vierseitige Zeitung mit den News aus der Heimat sowie das Tagesprogramm in englisch und deutsch. Auf den Mittelmeerrouten sind viele deutschsprachige Gäste an Bord.

 

Silversea ist etwas ganz Besonderes. Gerne teile ich meine Begeisterung mit Ihnen!

 

Sie haben Fragen oder wünschen mehr Informationen? Schreiben Sie mir, ich freue mich auf Sie!

Ihr Jörg Weißgräber

 

Dieser Bericht erschien auch im Fahrenkrog-Weltenbummler April 2016.

Jörg Weißgräber