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Rundreise Kalifornien

Rundreise Kalifornien

Rundreise Kalifornien

Flug mit United Airlines / Lufthansa

Dank der zahlreichen Streiks, die mich auf Hin-und Rückflug begleitet haben, bin ich auf dem Hinflug mit Lufthansa und United Airlines via Chicago geflogen und zurück mit United über San Francisco nach Frankfurt. Die inneramerikanischen Strecken von United sind deutlich komfortabler als die Langstrecken. Man hat eigene kleine Bildschirme (Filme / Serien, zahlbar per Kreditkarte, 7-8 USD pro Flug), bekommt kostenfrei ein Glas Wasser (alles weitere sowie Mahlzeiten gegen Bezahlung), der Service ist in Ordnung, der Sitzabstand normal. Tipp: die vorderen Reihen sind inneramerikanisch eco plus mit mehr Beinfreiheit und konnten von uns beim online Check-in ohne Probleme kostenfrei ausgewählt werden.  Auf der Langstrecke von UA gibt es leider nur einen großen Bildschirm jeweils an der Wand, auf den dann die folgenden 20 Reihen gucken dürfen. Sitzabstand ist wie immer dürftig, das Essen und der Service waren aber ok und im Flugpreis eingeschlossen. Auf der Lufthansa-Langstrecke hatte zumindest jeder seinen eigenen Bildschirm, auch hier waren Essen und Service in Ordnung.

 

Einreise / Umsteigen

In Chicago war die Einreise sehr einfach und schnell. Rückmeldungen über lange Fragestunden oder überflüssige Kontrollen kann ich nicht bestätigen. Merkwürdigerweise wollte nicht mal die Airline den ESTA-Ausdruck sehen. Wenn man die Frage, ob man ESTA gemacht habe, mit ja beantworten konnte, war das ganze erledigt. Ich denke allerdings, dass wir weiterhin auf die Vorlagepflicht hinweisen sollten, sicher ist sicher. Das „Neuaufgeben“ des Koffers entpuppte sich als vom Kofferband nehmen, durch den Zoll gehen und auf das nächste Band von United wieder rauflegen – also sehr unkompliziert. Der Abflug war zwar in einem anderen Terminal, den Weg konnten wir aber ohne lästigen Koffer zurücklegen.

 

Kimpton Hotels

Wir haben in San Francisco im Kimpton Monaco (kurzer Fußweg zum Union Square, neu bei Kimpton) gewohnt und uns das Argonaut (am Anfang von Fisherman’s Wharf gelegen) angeguckt. Kimpton Hotels sind Boutique Hotels, die im Schnitt ca. 250 Zimmer haben, mal etwas anderes als den Standard bieten und dabei bezahlbar sind. Tipp: In den Hotels wird nachmittags eine sogenannte Wine Reception durchgeführt, bei der man verschiedene kalifornische Weine kostenfrei probieren kann. Das Argonaut ist eins der schönsten Hotels an der Wharf in einem historischen Lagerhaus. Alle Zimmer sind im maritimen Stil eingerichtet. Auf Anmeldung erhält man Zimmer für große Menschen mit längeren Betten und höheren Duschköpfen. Außerdem kann man kostenfrei Fahrräder mieten (Achtung: nur vier Stück, first come- first serve). Im Hotel selbst ist ein renommiertes Fischrestaurant untergebracht, das Blue Mermaid (abends unbedingt reservieren).

 

San Francisco

Nach der Ankunft am frisch renovierten Flughafen ging es aufgrund der Verspätung direkt ins Hotel. Am nächsten Morgen stand dann eine Stadtrundfahrt vorbei an den Twin peaks (sehr schöner Aussichtspunkt oberhalb der Stadt, lohnt sich!), den Painted Ladies am Alamo Square (typisch bunte kleine Häuser), dem Golden Gate Park (sehr großer Park- und Erholungsbereich, in dem u.a. die California Academy of Sciences und das M.H. de Young Memorial Mueseum untergebracht sind) und natürlich der berühmten Golden Gate Bridge auf dem Programm. Abgerundet wurde dies durch eine Hafenrundfahrt über Red White Fleet (liegt am Pier 43 •••), bei der wir unter der Golden Gate Bridge und durchgefahren sind und natürlich auch Alcatraz umkreist haben. Allen Kunden, die Alcatraz direkt besichtigen möchten, sollte man raten, die Tickets im Voraus im Internet unter http://www.alcatrazcruises.com zu kaufen. Besonders beliebt sind die Early Bird Tour (als erstes auf die Insel und die Möglichkeit Fotos zu machen, ohne dass zig andere Leute drauf sind) und die Nachttouren, die z.T. von ehemaligen Wärtern begleitet werden. Auf keinen Fall sollte man sich eine Tour mit den Cable Cars entgehen lassen, muss dafür aber unbedingt Zeit einplanen. Wir haben knapp 1,5 Stunden am Startpunkt, frühes Kommen sichert da also die besten Plätze. ;-) Hinsichtlich der Wahl der Unterkunft ist man sicherlich mit einem kleineren Geldbeutel im Bereich Union Square am besten aufgehoben (Kategorie von einfach bis hochklassig, viele Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten direkt in der Umgebung). Wir etwas mehr ausgeben möchte, kann dann schon die Häuser im Bereich Fisherman’s Wharf in Erwägung ziehen. Man hat einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten direkt vor der Tür, muss sich aber auf den Touristenstrom und die Souvenirläden einstellen. Dringend abraten würde ich vom Bereich Civic Center (Rathaus) und Market Street. Die Hotels sind zwar unschlagbar günstig, allerdings gehören diese Gegenden zu den am meisten herunter gekommenen der Stadt. Abends liegen zahlreiche Obdachlose in den Hauseingängen und merkwürdige Gruppen stehen an vielen Straßenecken.

 

Mietwagen über Alamo

Die Anmietung war unkompliziert und wurde schnell durchgeführt. Bei uns wurde es zwar nicht versucht, man sollte jedoch immer nochmal darauf hinweisen, dass Zusatzverkäufe vor Ort an der Tagesordnung sind und die Kunden unbedingt gucken sollen, welche Beträge auf den Verträgen aufgeführt sind und was sie da unterschreiben. Eine nachträgliche Reklamation bringt für gewöhnlich nichts, wenn der Kunde den Vertrag erst einmal unterschrieben hat. Wir hatten einen Van, der für 4 Personen mit 4 Koffern und Handgepäck absolut komfortabel war. Eine Nummer kleiner hätte es sicherlich auch getan. Die Rückgabe der Autos erfolgte schnell und unkompliziert. Man stellt den Wagen ab, ein Mitarbeiter von Alamo überprüft diesen kurz, scannt den Barcode an der Innenseite der Tür und druckt einen Beleg aus. Fertig ist die Rückgabe.

 

Highway 1

Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Man sollte die Route unbedingt von Nord nach Süd planen um auf der „richtigen“ Seite der Küstenorte zu sein und zumindest dem Beifahrer einen wunderschönen Blick zu ermöglichen. Der reizvolle Teil startet in Monterey, wo dann auch der 17-Mile-Drive beginnt. Hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Panoramastrecke (aktuell 10USD pro Wagen), die eben 17 Meilen lang ist und sich die Küste entlang vorbei an Golfplätzen wie dem bekannten Pebble Beach und atemberaubenden Aussichten über die bekannte Bixby Bridge bis Carmel schlängelt. Hier findet man z.B. auch die „Lone Cypress“, die weltbekannte Zypresse. Man bekommt bei der Einfahrt eine kleine Karte, auf der alle Aussichtspunkte vermerkt sind, so dass man nichts verpasst. Carmel selbst ist ein süßer kleiner Ort ganz im spanischen Stil gehalten mit einer tollen Mission, deren Besuch sich durchaus lohnt. Nach dem 17-Mile-Drive findet man hier auch erstmals wieder Geschäfte, Toiletten, Cafés etc. Hinter Carmel folgt nach einiger Zeit San Simeon, DER Treffpunkt der Seelöwen, die zahlreich am Strand liegen und ein tolles Fotomotiv bilden. Vorsicht vor den frechen Eichhörnchen, die sehr zutraulich sind und sich manchmal dreist das holen, was sie wollen.

 

Pismo Beach

Wir waren im Sea Crest Resort untergebracht, was mich sehr positiv überrascht hat. Ein typisches Motel mit dem typischen dürftigen Frühstück, aber die Lage ist traumhaft oberhalb des kilometerlangen Strandes. Es gibt einen Chill-out-Bereich mit Whirlpool und generell eine recht schöne Poolanlage. Der Ort bietet nicht wirklich viel bis auf Restaurants und Geschäfte, das ist Monterey sicherlich spannender, aber Pismo ist wirklich eine günstige Übernachtungsalternative zu Carmel.

 

Los Angeles

Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Los Angeles. Da am Ende der Reise noch eine Übernachtung in Hollywood geplant war, haben wir die erste Nacht in der Stadt im Airport Hotel Crown Plaza verbracht. Da man eh für alles ein Auto braucht, sind die Airport Hotels bezahlbare Übernachtungsmöglichkeiten. Der Standard war sehr gut, Fluglärm war nicht nennenswert zu merken (notfalls lagen Ohrstöpsel auf den Zimmern) und die spektakuläre Ansicht von startenden und landenden Jets gab es umsonst. Man fährt nur ca. 10 min bis Venice Beach, falls man nicht in den Stau auf dem Highway gerät. Die oft gestellte Frage, ob sich LA wirklich lohnt, kann ich nur mit "ja!" beantworten. Ich war nun zum zweiten Mal dort und finde, dass die Stadt einen jedes Mal in ihren Bann zieht und unbedingt einen Besuch wert ist.

 

Universal Studios

Wir haben eine typische Tour durch die Studios gemacht und hatten danach noch eine Stunde, um die verschiedenen rides auszuprobieren. Bei fast allen Attraktionen muss man ca. 60 min anstehen, besonders bei Transformers war die Schlange gigantisch. Man kann die Wartezeit umgehen und sich in eine separate Schlange stellen, wo die single rides durchgeführt werden. Mit Leuten aus dieser Schlange werden leere Plätze aufgefüllt, so dass man schneller drankommt. Der Fokus liegt bei den Universal Studios jedoch stark auf den Fahrgeschäften, die Studios stehen im Hintergrund.

 

Carlsbad Premium Outlet

Dieses liegt zwischen LA und San Diego (ca. 1,5 Stunden ab LA) und ist eins der besten Outlets mit Marken wie Tommy Hilfiger, Guess, Michael Kors etc. Die Preise sind wirklich super, man hat das Gefühl, auch tatsächlich ein „Schnäppchen“ gemacht zu haben. Nähere Infos, Gutscheine etc. findet man http://www.premiumoutlets.com

 

San Diego / Coronado Island

Man erreicht die vorgelagerte Insel nur über eine Brücke von San Diego aus. Hier wohnen die Reichen und Schönen, ein Bummel durch die Straßen vorbei an den tollen Häusern und Gärten lohnt sich. Man kann die Inseln wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, die Touren sind sehr entspannt und bieten einen tollen Blick auf die Skyline von San Diego. Es gibt eigentlich nur eine nennenswerte Steigung, Kondition ist also keine Bedingung. :-) Beliebt ist die Insel auch als Urlaubsziel. Die Hotellerie ist absolut hochklassig, zu empfehlen ist hier das Del Coronado Hotel direkt am Strand. Die Übernachtung fand im Hilton San Diego Resort & Spa an der Mission Bay statt. Der Hilton-Standard wurde komplett erfühlt, hier kann man nichts verkehrt machen. Das Hotel liegt traumhaft direkt am Strand, die Zimmer sind relativ modern und schick. Den Abend haben wir in Old Town verbracht, einem mexikanischen Viertel mit alten Gebäuden und typischen Restaurants. Ursprünglich siedelten hier die ersten Europäer, so dass es als Geburtsstätte Kaliforniens gilt.

 

Hollywood und Hollywood Hills

Zu guter Letzt sind wieder zurück nach Hollywood gefahren, wo wir im Loews gewohnt haben, nur um die Ecke vom Walk of Fame, dem Grauman's Chinese Theater und dem Highland Center (Shopping Paradies!). Dank einem Zimmer im 14. Stock hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf Hollywood. Besonders zu erwähnen ist hier das Frühstück. Frisch gepresster Orangensaft, Show-Cooking und richtiges Brot haben einen morgens wirklich umgehauen. Als Programmpunkt wurde über LA Bikes and Hikes (http://www.bikesandhikesla.com) eine kleine Wanderung ab dem Griffith Observatory organisiert. Man hat von dort aus eine fantastische Aussicht auf Downtown LA und auf das Hollywood Sign. Besonders abends ist der Aussichtspunkt sehr beliebt, Parkplätze sind vorhanden, aber natürlich begrenzt. Der Eintritt ins Observatory ist frei. Man kann über die Agentur verschiedene Wanderungen und Walking/Biking Tours buchen. Es ist alles sehr professionell und sicherlich ein guter Tipp für Kunden. Für uns als Gruppe wurde der Abschlussabend in der privaten Villa des Inhabers, der übrigens nach wie vor auch ganz normal Touren begleitet, durchgeführt. Diese ist zufälligerweise die ehemalige Villa von Patrick Dempsey aus Grey's Anatomy und lag direkt neben der Villa von Drew Barrymore.

 

Wenn Sie sich für eines der Hotels interessieren oder mehr über die Region erfahren möchten, sprechen Sie mich gern an: Anika Selzer. Hier habe ich nur die wichtigsten Eindrücke aufgeschrieben, aber sicher kann ich auch Ihre Fragen beantworten, damit Sie das für Sie ideale Hotel auswählen. Ich freue mich auf Sie.

Anika Selzer