Auf die Berater, fertig, los!




Online buchen mit persönlicher Beratung -
bei
selbstverständlich!

Sie können jederzeit Ihren persönlichen Berater auswählen oder wechseln und am rechten Seitenrand hinterlegen - so haben Sie den Experten für Ihre Reise immer zur Hand.


> Hier geht es zur Beraterübersicht.


> Danke, ich wähle meinen Berater später aus.

Florida

Florida
MSC MIA

Florida

Die USA heißen nicht umsonst „Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ – wenn man denn erst einmal dort angekommen ist... Auf meiner Reise nach Florida habe ich einige aktuelle Erfahrungen gemacht, die Ihnen vielleicht bei der Planung einer USA-Reise helfen; auch, wenn diese Sie nicht nach Florida führt. Im Folgenden finden Sie einige Tipps für eine entspannte Anreise, einen tollen Aufenthalt und eine bequeme Rückkehr nach Deutschland. Ganz nebenbei: Florida ist auf jeden Fall ein tolles Reiseziel, wenn man den einen oder anderen Tipp beherzigt.

 

Es beginnt mit der Anreise:

Aufgrund des sehr preiswerten Angebots habe ich einen Flug mit Air Berlin gewählt. Weil die Ankunft in den USA an einem kleineren Flughafen wie Fort Myers angenehmer verläuft, bin ich dort hin geflogen, was sich bewährt hat. Mit dem Vorabend-Check-In oder E-Check-In kann man viel Wartezeit sparen. MeinTipp: Nehmen Sie unbedingt Vorab-Platzreservierungen vor, wenn Sie mit jemandem zusammen sitzen möchten.


Achtung, wenn Sie nicht zu den eher kleinen Mitmenschen gehören: Die Bestuhlung in der Y-Class ist im Airbus bei Air Berlin auf der Langstrecke sehr eng; der Sitzplatzabstand zum Vordersitz entsprechend gering. Ich bin mit 172 cm durchschnittlich groß und konnte 10 Stunden nur in „Schräghaltung“ sitzen. Noch größere Menschen sollten sich genau überlegen, ob sie super günstig aber sehr beengt oder etwas teurer und dafür bequemer reisen möchten.


Das Essen an Bord war ehrlich gesagt auch nicht gerade besonders berauschend. Zu den Hauptmahlzeiten konnte ich zwar zwischen 2 Gerichten wählen. Die Portionen waren sehr klein. Auf dem Hinflug gab es keine Brötchen oder Brot. Alles in allem fand ich das Essen ein wenig dürftig. Air Berlin-Reisende sollten lieber nicht hungrig an Bord gehen. Die Versorgung mit Getränken hingegen klappte auf Hin- und Rückflug sehr gut, das Entertainment an Bord ebenfalls. Alle Langstrecken Maschinen sind inzwischen auf „Video on demand“ umgestellt, das heißt, man hat eine sehr gute, ganz individuelle Auswahl an Filmen, Musik und E-Spielen am Sitz. Da ist wirklich für jeden etwas dabei und man „vergisst“ die Enge für einige Zeit.

 

Die Einreise:

Wie erwartet ist die Einreise an kleineren Flughäfen deutlich angenehmer als z. B. in Miami. Die Einreiseformalitäten inklusive Wartezeit dauerten allerdings auch in Fort Myers weit über eine Stunde, obwohl die Air Berlin-Maschine als einzige abgefertigt wurde.
ALLE Belege müssen mit Pass vorliegen, ohne diese ist die Einreise für Touristen tatsächlich nicht mehr möglich. An Bord musste nur noch eine Zollerklärung ausgefüllt werden.
ACHTUNG: Die Ausreise am Rückflugtag dauert fast ebenso lange wie die Einreise, da die US-Flughäfen inzwischen fast alle mit den umstrittenen „Körper-Scannern“ ausgestattet sind. Es gibt auch keine Alternative dazu. Der Aufwand ist hoch und es dauert entsprechend lange. Wichtig: Man muss unbedingt die 2- Stunden-Check-Inn-Frist einhalten, um nicht in Stress zu geraten. Bitte planen Sie das bei Ihrer Reise mit ein.

 

Mietwagen/ALAMO:

Nach der Einreiseschlange kam die Mietwagen-Schlange, die einem einiges an Geduld abverlangt. Wer mag, kann auch am Computer einchecken. Sehr unproblematisch. Man braucht allerdings gute englische Sprachkenntnisse, denn das Alamo Personal, welches gerne behilflich ist und einen durch das Programm begleitet, spricht nur englisch.

 

Ich habe ein Angebot bei Alamo gebucht: Midsize SUV, Jeep Liberty. Schön groß und sehr bequem für 2-3 Personen plus Gepäck.
Führerschein: Alle deutschen Führerscheine gelten ohne Probleme in Verbindung mit dem Reisepass.
Navigationsgerät: Unbedingt empfehlenswert. Es ist wirklich sehr hilfreich. Wenn Sie es bei Ihrer Buchung nicht mitbestellt haben, können Sie es bei der Fahrzeugübernahme meistens noch nachbuchen. In den USA ist es aber teurer, als bei einer Buchung von Deutschland aus. Man kann mit einem Smartphone auch vorher eine APP z. B. von Garmin – in meinem Fall für „Florida“ - herunterladen. Das hat wunderbar geklappt und hat vor Ort sehr zuverlässig funktioniert. (Kosten ca. 50 EUR)
Wer sich bereits mit dem Thema USA-Reisen beschäfigt hat, wird es wissen: Eine Kreditkarte ist absolute Pflicht. Ansonsten kommt man nicht weit.

 

Meine Florida-Rundreise führte mich nach: Fort Myers – Captiva Island – Everglades – Key West – Everglades - Vero Beach – Kennedy Space Center – Orlando – Fort Myers


Zunächst zum Wetter: Bei meiner Reise im November 2012 hatte ich immer angenehme 24 – 28 Grad, immer sonniges Wetter und eine geringe Luftfeuchte. Der November ist also eine ideale Zeit für eine Reise nach Florida.
Captiva Island: Hier habe ich im Hotel South Seas Resort (TUI) gewohnt. Einem sehr schönen Resorthotel auf Captiva Island, wo fast alle Häuser unter Palmenhöhe gebaut sind. Toll war die Brückenverbindung mit dem Festland (USD 6,00 für Hin- und Rückfahrt). Captiva Island ist Floridas Honeymoon-Paradies


Empfehlenswert: Buchen Sie ein Harbourside-Zimmer. Diese liegen am eindrucksvollen Yachthafen, in der Nähe vom großen Pool und den Restaurants (Super Buffet Breakfast für USD 20,00).
In November konnten wir im Hafenbecken des Resorts viele Manatees (große Seekühe) beobachten, ebenso große Pelikanschwärme, die zum Überwintern in den warmen Süden ziehen. Sehr schön anzusehen.
Empfehlenswerte Ausflüge:

 

  • Der Bowman Beach auf Sanibel Island. Dort gibt es einen langen Muschelstrand und einen kleinen Nationalpark, das J. N. "Ding" Darling National Wildlife Refuge.
  • Fort Myers bietet das Edison-Haus und mehrere große Outlet-Shopping-Center.
  • Naples bietet eine hübsche Altstadt und eine ca. 300 Meter lange Pier von der aus Delphin-Beobachtungen möglich sind.
  • In Key West habe ich im Hotel Southernmost on the Beach (FTI) übernachtet. Ein sehr schönes Hotel direkt in der Altstadt. Absolut empfehlenswert, denn alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar.

 

Tipp – Everglades:

Besonders lohnenswert sind hier kleinere und größere Wanderungen auf verschiedenen Trails. Man sieht Alligatoren, Schildkröten, diverse Vögel etc. Die beliebten Airboot-Fahrten sind ein Spaß, werden aber nur außerhalb des Nationalparks angeboten (z. B. in Everglade City). Man sieht dabei nur wenig bzw. keine Tiere, da die Boote einen Höllenlärm verursachen. Ohrstöpsel als Gehörschutz sind daher sehr sinnvoll.

 

Für eine Zwischenübernachtung war ich in Vero Beach Für eine Nacht war ich im Marriott Courtyard, einem Hotel mit Motelcharakter inklusive kontinentalem Frühstück für ca. USD 80, liegt direkt an einem großen Outlet-Shopping- Center und bietet einen schönen Atlantikstrand.


Das Kennedy Space Center ist ein “Must Have” für alle Technik-Fans. Sehr interessant und eindrucksvoll gestaltet. Ein Stück amerikanischer Weltraum-Dreamstory. Auf einem riesigen Gelände gibt es Startrampen, Apollo-Raketen, Space-Shuttle-Fähre Atlantis ab Frühjahr 2013, ein 3D-Kino mit tollen Filmen und Einblicken ins All, Space Shuttle Experience. Sie sollten unbedingt an der Bustour zu den Startrampen und Ausstellungshallen teilnehmen (im Standard-Programm ist das inklusive). Tipp: Die Eintrittskarten sind günstiger, wenn man sie in Deutschland im Reisebüro bucht (z. B. über FTI oder TUI)

 

Orlando

In Orlando habe ich im Hotel Courtyard by Marriott, Partnerhotel von Seaworld, gewohnt. Es liegt direkt am International Drive und bietet als Seaworld Partnerhotel einige Vorteile für die Gäste, z. B. einen kostenlosen Shuttle, samstags eine exklusive Sondertour sowie an einigen Tagen eine Eintrittsmöglichkeit vor der eigentlichen Öffnung des Parks. (TUI oder FTI)

 

In Orlando habe ich zwei Parks besucht:


Discovery Cove – ein riesiges, ganztägig geöffnetes tropisches Badeparadies. Es bietet die perfekte Illusion. Nach einem zweistündigen Aufenthalt meint man tatsächlich auf Hawaii am Strand zu liegen.


Das „Einmal-im-Leben-Ereignis“: Schwimmen mit Delphinen in kleinen Gruppen. Zwar ein teurer Spaß, aber ein einmaliges Erlebnis (buchbar bei TUI & FTI). Kombi Tickets mit Seaworld sind möglich. Günstiger ist es auch hier die Tickets im Reisebüro zu buchen.
Seaworld – hier gibt es alle möglichen Arten von Meerestieren in riesigen Becken zu bestaunen, diverse Shows, Restaurants, Achterbahnen, Souvenir Shops, aber auch Rescue-Becken, wo verletzte Tiere aufgenommen, behandelt, betreut und in den Ozean zurückgeführt werden. Besonders eindrucksvoll: Die bekannte Orca/Killerwal-Show. Tipp: Das „Dinner mit Shamu“ (vorher telefonisch buchen oder morgens am Info-Schalter im Park, da begrenzte Teilnehmerzahl). Hier sind nach den beiden Shows die Tiertrainer anwesend, die viele Infos zum Thema Orcas geben und sich allen Fragen stellen.

 

Sonstiges:

Trinkgeld: In den USA sind Trinkgelder in anderer Höhe als bei uns üblich. In Florida erwartet man in Restaurants inzwischen eher 15-20 % des Rechnungsbetrages.


Die Rechungen in Restaurants und Geschäften ist immer netto ohne Taxes/Steuer ausgestellt (das kann in jedem Bundesstaat unterschiedlich sein) und mit Tipps (Trinkgeld). Man gewöhnt sich daran...


In vielen guten Restaurants ist manchmal eine „Gratuity“ (Tipp) schon auf der Rechnung ausgewiesen. Diese liegt dann immer bei 20 %.


Für Dienstleistungen wie Zimmerservice werden USD 1-2 pro Tag erwartet. Kofferträger im Hotel / Airport etc. erhalten USD 1,00 pro Gepäckstück.

 

Dies sind einige aber sicher nicht alle Einzelheiten, die Sie bei einer USA-Reise beachten sollten.

 

Wenn Sie sich für eines der Hotels interessieren oder mehr über die Region erfahren möchten, sprechen Sie mich gern an: Daniela Karsten. Hier habe ich nur die wichtigsten Eindrücke aufgeschrieben, aber sicher kann ich auch Ihre Fragen beantworten, damit Sie das für Sie ideale Hotel auswählen. Ich freue mich auf Sie.

Daniela Karsten